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■ Telegramm"Recontra"-Kämpfer geben Waffen ab

Managua (epd) – Im Norden von Nicaragua hat am Wochenende die Entwaffnung der „Recontra“-Kämpfer begonnen, nachdem Präsident Arnoldo Aleman am Freitag mit deren Anführern einen Friedensvertrag abgeschlossen hatte. Bis spätestens Mitte Juli sollten die ehemaligen antisandinistischen Söldnertruppen ins zivile Leben eingegliedert werden, sagte Aleman vor Journalisten. Das Problem der bewaffneten Banden, das es in Nicaragua seit Anfang der 80er Jahre gibt, ist damit noch nicht gelöst. Im Nordosten operiert eine „Einheitsfront Andres Castro“ (FUAC), die aus bis zu 500 entlassenen sandinistischen Soldaten besteht und sich einer Friedensregelung widersetzt.

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