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Hamburgs Wohnungsgesellschaft macht Rekordgewinn
Hamburgs größte Wohnungsgesellschaft Saga hat im vergangenen Jahr einen Rekordgewinn in Höhe von rund 283,5 Millionen Euro nach Steuern eingefahren. Das sind rund 100 Millionen Euro mehr als 2023. Der Umsatz sank dagegen leicht von rund 1,17 Milliarden Euro auf etwa 1,15 Milliarden Euro, wie das städtische Unternehmen mitteilte. Deutschlands größter kommunaler Vermieter verfügt nach eigenen Angaben über rund 140.000 Wohnungen und etwa 1.400 Gewerbeobjekte. Angesichts des hohen Gewinns fordert die Linksfraktion in der Bürgerschaft Mietsenkungen bei der Saga. (dpa)
Lange Haftstrafen für tödliches Autorennen
Im Prozess um ein illegales Autorennen, bei dem vor knapp einem Jahr in Hamburg ein zweijähriges Kind getötet wurde, hat das Landgericht lange Haftstrafen verhängt. Die 23 und 25 Jahre alten Angeklagten erhielten Gefängnisstrafen von siebeneinhalb beziehungsweise sieben Jahren. Das Gericht befand sie der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen mit Todesfolge, vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung für schuldig. Die Staatsanwaltschaft hatte in ihrem Plädoyer für die beiden Männer zuvor die Verhängung einer lebenslangen Haftstrafe wegen Mordes verlangt. Dem folgte das Gericht jedoch nicht, sie hätten weder mit einem Verletzungsvorsatz noch mit einem Tötungsvorsatz gehandelt. (dpa)
6.000 Liter Öl nach Schiffskollision in Cuxhaven ausgelaufen
Nach einer Schiffskollision sind mehrere Tausend Liter Treibstoff an der Küste von Cuxhaven ausgelaufen. Die Einsatzkräfte gehen von rund 6.000 Litern Marinedieselöl aus. Der Unfall ereignete sich morgens beim Einlaufen in den Vorhafen. Das 69 Meter lange Tankschiff „Capella“ stieß dabei mit dem 44 Meter langen Offshore-Versorgungsschiff „Coastal Legend“ zusammen. Die Besatzung blieb den Angaben nach unverletzt, der Schiffsverkehr auf der Elbe ist durch den Einsatz nicht beeinträchtigt. Die Wasserschutzpolizei ermittelt, wie es zu der Kollision kam. (dpa)
Kommunen in Schleswig-Holstein haben wachsende Haushaltslöcher
Die Haushaltslöcher in den Kommunen Schleswig-Holsteins sind im vergangenen Jahr deutlich gewachsen. Das Finanzierungsdefizit in Gemeinden, Kreis- und Amtsverwaltungen sowie kreisfreien Städten erreichte 778 Millionen Euro, teilte das Statistikamt Nord mit. Zum Vergleich: 2023 lag das Defizit noch bei 53 Millionen Euro. Der Anteil der ungedeckten Ausgaben stieg damit von 0,4 auf 5,4 Prozent. Während die Ausgaben, insbesondere im Sozialbereich, deutlich gestiegen sind, wuchsen die Einnahmen nur geringfügig um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. (dpa)
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