jetzt ist die zeit für … klartext:
Räume öffnen, auch bei der größten Irritation, den Faden nicht abreißen lassen: Ja, das sind Jobs, die Kirche erledigen soll. Gerade in Krisenzeiten. Und Krisen gibt es derzeit genug: Es herrscht Krieg mitten in Europa, die Folgen der militärischen Auseinandersetzung in der Ukraine schlagen voll durch – und sorgen auch hierzulande für Existenzängste. Von der Klimakatastrophe ganz zu schweigen. Sie ist nicht mehr aufzuhalten, allenfalls abzubremsen. Mehr aber auch nicht. Es brennt also an allen Ecken und Enden. Und genau das ist das Einfallstor für Populismus, für Autokrat:innen. Sie schüren Ängste, arbeiten mit Desinformation, gespickt mit dieser gefährlichen Prise Ignoranz und Überheblichkeit. Beste Beispiele sind Mythen um Nichtverhandlungen in Kriegszeiten oder die Mär davon, dass sich Wissenschaftler:innen die Klimakrise nur ausgedacht hätten. Deshalb ist in Krisenzeiten deutlich mehr gefordert als salbungsvoller Ton. Sondern klare Kante, Klartext eben.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen