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im zentrum asiens

Die „Tan“-Länder

Turkmenistan, Tadschikistan und Usbekistan wurden nach dem Zusammenbruch der UdSSR 1990 in die Souveränität entlassen. Sie sind „Präsidialrepubliken“, deren Präsidenten sich entweder ohne Gegenkandidaten im Amt bestätigen lassen – wie seit 1992 Emomali Rachmonow in Tadschikistan und seit 1990 Islam Karimow in Uskekistan – oder gleich auf Lebenszeit inthronisiert sind – wie der turkmenische Präsident Saparmurad Nijasow, der seit 1990 in Turkmenistan regiert. Echte Oppositionsparteien haben in keiner der drei zentralasiatischen Republiken eine Chance. Ärmstes Land im Trio ist Tadschikistan (Hauptstadt: Duschanbe) mit einem Bruttosozialprodukt von 370 Dollar je Einwohner, gefolgt von Turkmenistan (Hauptstadt: Aschgabad) mit weniger als 760 Dollar. Als „reichstes“ Land der Gegend gilt Usbekistan mit einem Bruttosozialprodukt von 950 Dollar pro Kopf. Gemäßigte islamische Parteien sind überall vertreten, extremistische Organisationen entziehen sich jedoch jeweils dem staatlichen Zugriff und drohen die Region zu destabilisieren. FRA