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heute vor 50 jahren: das kalenderblatt zum sommer 1968

Richard Nixon tritt in den USA als Präsidentschaftskandidat der Republikaner an. Seine parteiinterne Konkurrenz, darunter Ronald Reagan, hat er ausgestochen. Am Schnapszahldatum 8. 8. kürt der Parteikonvent ihn zu demjenigen, der nach dem Mord an John F. Kennedy zum mächtigsten Mann der Welt werden soll. Das gelingt Nixon später auch – für fünf Jahre. In der McCarthy-Ära der 1940er und 1950er war er als „Kommunistenjäger“ aktiv. Doch dann wird er selbst gejagt: 1974 tritt er wegen der Watergate-Affäre zurück.

„Wohl von allen guten Geistern verlassen“: Diese Floskel warfen sich zerstrittene Studenten in Frankfurt am Main gegenseitig an die Köpfe, wie die Welt – nicht ohne Häme – berichtet. Eigentlich wollten sie vor dem britischen Konsulat gemeinsam gegen den Biafra-Krieg protestieren.

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