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herstory (1)

„In meinem alten Job hatte ich Probleme mit Führungspersonen. Hier arbeite ich jetzt mit Freunden. Das ist hierarchiefrei und selbstorganisiert“, sagt Tine Richter. Die 31-Jährige ist seit einem Jahr im Kurierkollektiv Fahrwerk organisiert. Ob sonnig und warm oder windig, regnerisch und kalt, bei jedem Wetter saust sie mit ihrem Rad durch die Straßen. „Die Stadt ist herausfordernd, und du musst immer 100 Prozent mitdenken. Für alle.“ Als Ausgleich liebt sie die Feldwege durch die branden­burgische Natur.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen