geschmackstest: Vegane Fischstäbchen
Foto: ksch
„Das schmeckt nach Fisch.“
„Nein, das schmeckt nicht nach Fisch.“
„Das schmeckt voll nach Fisch!“
„Es schmeckt nach Fischstäbchen, das hat mit Fisch nicht viel zu tun.“
„Vielleicht liegt’s auch an der Remoulade, dass man den Geschmack von Fischstäbchen assoziiert.“
„Ich frag mich vor allem, wie sie es schaffen, dass es nach Fisch riecht.“
„Stinkt ganz schön.“
„Ich glaub, es liegt vor allem an der Panade.“
„Aber auch das Innere schmeckt fischig. Wenn man die Panade abmacht.“
„Die Konsistenz ist schon eher wie Tofu. Nicht so zart wie bei echten Fischstäbchen. Oder denke ich das nur, weil es in der Werbung so aussieht?“
„Echt? Ich finde, sie sind viel weicher als die aus Fisch.“
„Kannst du dich überhaupt noch an daran erinnern, wie die aus Fisch schmecken?“
„Ich war 13, als ich die das letzte Mal gegessen hab.“
„Das wird wahrscheinlich vielen so gehen. Ist ja ein Kinderessen.“
„Vielleicht ist das genau die Strategie von Aldi. Der Marketing-Trick.“
„Welcher Erwachsene kauft schon für sich selbst Fischstäbchen? Wenn sie vegan sind, ist die Chance schon höher.“
„Was machen die da eigentlich rein?“
„Texturiertes Sojaproteinkonzentrat.“
„Hmmm, lecker …“
(Testerinnen Katharina Gebauer und Katharina Schipkowski)
Veggie Fischstäbchen, Aldi Nord, 1,99 Euro
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen