eulennest: Ursprünge
Ein australischer Geologe hat mehr als drei Milliarden Jahre alte Strukturen gefunden, die auf den Ursprung des Lebens in der Tiefsee deuten. Faserige Gebilde in schwefelhaltigem Gestein könnten von fadenförmigen Mikroben stammen, die an heißen Quellen am Meeresgrund gelebt hatten, berichtet Birger Rasmussen von der Universität Westaustraliens in Nedlands. Andere Theorien gehen davon aus, dass die ersten Lebewesen in flachen Gewässern entstanden sind. Noch ist allerdings Rasmussens Interpretation nicht gesichert. „Das Studium toter Felsen ist wie eine gerichtsmedizinische Untersuchung basierend auf stark verschmierten Fingerabdrücken“, gibt der Geologe Euan Nisbet von der Londoner Universität in dem Wissenschaftsmagazin Nature zu bedenken. Der Beginn des Lebens auf der Erde ist noch nicht genau datiert. Schätzungen belaufen sich auf den Zeitraum zwischen 3,5 und 3,9 Milliarden Jahren.
Mit reinem Gewissen wissen
Auf taz.de finden Sie eine unabhängige, progressive Stimme. Frei zugänglich, ermöglicht von unserer Community. Alle Informationen auf unserer Webseite sind kostenlos verfügbar. Wer es sich aber leisten kann, darf – ganz im Zeichen des heutigen "Tags des guten Gewissens" – einen kleinen Beitrag leisten. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen