: endstation pjöngjang
Und die U 5 kann doch anders! Kein Hönow mehr, kein Alex – über 100 Züge der Serie „Dora“ haben den Berliner Dienst quittiert und rollen seit drei Jahren durch Nordkoreas Untergrund. Einmal Pjöngjang und nie wieder zurück. Offensichtlich ganz zur Zufriedenheit der süd- und nordkoreanischen Herren Delegierten, die sich vor ein paar Tagen in diesem Abteil trafen. Deutsche Züge seien zuverlässiger, wie im Internet bei Pyongyang-Metro steht. Bevor die gelben Züge in Nordkorea arbeiten durften, mussten sie durch die Gesinnungswäsche. Außen rot und weiß lackiert, innen sauber gebohnert. Werbung raus, Bilder der beiden großen Kim-Führer rauf. Zumindest diejenigen, die präsentiert wurden. Ein BBC-Journalist will Züge in „original German graffiti“ gesichtet haben. SL FOTO: AP
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen