die wortkunde:
Haben Sie sich schon mal bei dem Gedanken ertappt, wie das Leben wäre, wenn man mit 40 finanziell ausgesorgt hätte, einfach seinen privaten Interessen nachgehen kann? Genau das streben Frugalist:innen an. Frugalismus kommt vom lateinischen „frugalis“, was so viel wie „genügsam“ oder „sparsam“ heißt. Die Bewegung versteht sich als Lebensstil, bei dem man zwischen 30 und 80 Prozent seines Einkommens zur Seite legt und – bestenfalls gewinnbringend – am Aktienmarkt anlegt. Das Ziel ist, mit Ende 30 oder Mitte 40 in eine Art Vorruhestand zu gehen und von den Ersparnissen leben zu können. Den Frugalist:innen wird aktuell wegen der Inflation und Unsicherheit auf den Aktienmärkten vermutlich mulmig. Da hilft nur eins: sparen, sparen und ganz fest dran glauben.
Johannes Runge
Nur noch 460 – dann sind wir 50.000
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 460 Freiwillge, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen