: die presse
Klage gegen das Urteil
Drei Zeitungsverlage – Associated Newspapers, die Mirror-Gruppe und News Group – haben gegen das Urteil Berufung eingelegt. Die Öffentlichkeit habe ein Recht darauf zu erfahren, wo sich Thompson und Venables niederlassen werden. Das Urteil, so warnt die Times, könne zu „allgemeinen Beschränkungen der Medien“ führen. Der Guardian dagegen weist darauf hin, dass es die „Besessenheit der Boulevardblätter von den Straftätern und die hysterische Berichterstattung über den Fall“ waren, die den Schutz von Thompson und Venables erst notwendig gemacht haben: „Das Strafrechtssystem ist eingeführt worden, um der Blutfehde und der Lynchjustiz ein Ende zu bereiten. Das war der Grund, warum der Guardian sich nicht den Zeitungsverlagen angeschlossen hat, die eine Aufhebung der Anonymitätszusicherung für die Mörder von James Bulger fordern.“ RASO
Unser Mittel gegen Antifeminismus
Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen