die gute nachricht: Madrid transportiert täglich Päckchen mit der U-Bahn
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Neue Schuhe, Windeln, Bücher, Geschenke für die beste Freundin – immer mehr Menschen kaufen solche Dinge nicht mehr in Geschäften vor der Tür. Das Verkehrsaufkommen in Städten wird heute maßgeblich vom Lieferverkehr bestimmt. Dabei gilt die sogenannte letzte Meile, also der Abschnitt der Lieferkette, bei dem die Waren an seine*n Empfänger*in gelangen, als besonders hohe Umweltbelastung. Auch weil die Zustellung häufig nicht beim ersten Mal klappt.
Entlastung schaffen Packstationen und Schließfächer, wo Menschen ihre Sendungen mithilfe von QR-Codes abholen können. In Madrid gibt es seit Mitte April 57 solcher Schließfächer unter der Erde. Täglich werden rund 1.000 Pakete frühmorgens vor der Rushhour mit der U-Bahn an 19 Stationen der Linie 3 geliefert. 2024 wurde das Projekt „Metropaq“ bereits erfolgreich auf der Linie 12 getestet. Laut Jorge Rodrigo, dem Verkehrsminister von Madrid, entfallen durch die Zustellung per Metro täglich 50.000 Kilometer an herkömmlichen Zustellfahrten. Katharina Federl
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