die gute nachricht: Licht ist längst kein Luxusprodukt mehr
Grafik: Rita Eperjesi, Johanna Hartmann, Anna Eschenbacher. Quelle: Fouquet (2026), Fouquet and Pearson (2006), Our World in Data
Wer heutzutage vor dem Schlafen noch ein Buch lesen oder einfach sein Abendessen besser sehen will, der geht an sehr vielen Orten der Welt einfach zum Lichtschalter. Das war natürlich nicht immer so, lange Zeit war Licht eher Luxusgut als Alltagsbegleiter, wie sich exemplarisch am Preis für Licht in Großbritannien zeigt. Der hat sich seit dem Jahr 1300 um 99,9 Prozent reduziert. Im 14. Jahrhundert lag er für eine Million Lumenstunden noch bei knapp 30.000 britischen Pfund, 2023 waren es nur noch etwas mehr als 2 Pfund.
Entscheidend ist dafür die Entwicklung der Leuchtmittel. Vor 200 Jahren waren Kerzen die meistgenutzte Lichtquellein Großbritannien. Ihre Herstellung war kompliziert, die Kerzen wurden entweder aus Bienenwachs gezogen oder aus Talg produziert. Erst im Verlauf des 19. Jahrhunderts wurden sie von Gas abgelöst, was deutlich günstiger war. Später wiederum übernahm das elektrische Licht. Und auch da wurden die Leuchtmittel energieeffizienter – man denke nur an Energiesparlampen und LEDs. Yannik Achternbosch
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