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die gute nachrichtÄrz­t*innen setzen Antibiotika maßvoller ein

Mit jedem verschriebenen Antibiotikum steigt das Risiko, dass Bakterien gegen die Wirkstoffe immun werden und sich Resistenzen bilden. Damit Antibiotika auch in Zukunft wirken, ist es also essenziell, sie maßvoll und nur wenn nötig einzusetzen. Und deshalb ist es eine positive Entwicklung, dass 2025 11,5 Prozent weniger Antibiotika in Deutschland verordnet wurden als im Vorjahr. So geht es aus den aktuellen Zahlen des Zentralinstituts für die kassen­ärztliche Versorgung hervor. Gezählt wurden alle Antibiotika­verordnungen an gesetzlich Versicherte, die in der Apotheke eingelöst worden waren. Die Entwicklung passt zum langfristigen Trend in Deutschland, wo seit 2010 immer weniger Antibiotika verschrieben werden. Waren es damals noch etwa 38 Millionen Verschreibungen, sind es heute nur noch rund 27 Millionen. Der Grund hierfür dürfte ein durch Forschung und Aufklärungskampagnen gestiegenes Bewusstsein unter niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten für die Gefahr von Resistenzen sein. Judith Rieping