: der schwerpunkt
Foto: Magnus Terhorst
Pumpen rund um die Uhr: Nun ja, eine Idylle mag man das hier nicht nennen, und dass da einigermaßen heftig in die Landschaft eingegriffen worden ist, sieht man nicht nur an den Industrieanlagen im Hintergrund. Davor ein struppiges Grün mit einer tief eingeschnittenen Kerbe, darüber eine Brücke. Und das darunter, ein Fluss? Aber fließt der überhaupt? Das Rinnsal ist die Boye, die in die Emscher mündet – wir sind also im Ruhrgebiet –, und mit Pumpen muss der Boye geholfen werden, dass sie ihren Weg schafft zur Entwässerung. Wie sich die Region überhaupt auf die Arbeit von Pumpen stützt. Das ist eine Folge des Bergbaus. Wo die Kohle abgebaut wurde, sackte der darüberliegende Boden ab. Ohne die Pumpen würden große Teile des Ruhrgebiets im Wasser versinken. Fragt sich nur, wie lange man sich so über Wasser halten kann? Ein Besuch in einem Pumpwerk der Emschergenossenschaft. 48–
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