: der schwerpunkt
Ackerland: Kartoffeln können glücklich machen und dabei auch noch satt. Also den Kunden, die Knollen kosten ja nicht die Welt. Im Supermarkt sind sie allemal für einen Euro das Kilo zu haben. Wenn man jetzt aber einen Kartoffelacker kaufen möchte, muss man da etwa in Niedersachsen derzeit über 60.000 Euro pro Hektar auf den Tisch legen. Im Zeitraum von 2010 bis 2025 haben sich in dem Land die Kaufpreise verdreifacht, auch sonst wo in Deutschland wird Ackerland immer teurer und Spekulationsobjekt, was der Landwirtschaft natürlich zu schaffen macht. Deswegen hat man in Niedersachsen gerade ein Gesetz verabschiedet, das Ackerland bezahlbar halten soll. Hilfreich können außerdem Genossenschaften sein – wie beim Lohmannshof in Niedersachsen, wo man zwischen Hühnermobil und Agroforst auch die Frage stellt, wem ein Acker eigentlich gehören sollte. 48–
Foto: Gerhard Westrich/laif
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen