: der schwerpunkt
Foto: Jens Gyarmaty
Safe Space: Ein Spielplatz im Innenhof, mit Klettergerüsten und einer Schaukel, auf der auch Erwachsene schaukeln dürfen, gehört neben vielen anderen Dingen zum neuen „Lebensort Vielfalt“ in Berlin-Schöneberg. In dem groß angelegten Neubaukomplex, unübersehbar an einer Straßenecke gelegen, sollen Schwule, Lesben und Trans*-Personen unterkommen, die das Bedürfnis nach einem geschützten Raum haben, wo sie leben können, ohne sich ständig erklären zu müssen. Viele von ihnen sind schon älter, aber auch Jüngere dürfen einziehen, sogar eine Kita hat eröffnet. Betrieben wird der neue Lebensort – es ist der dritte in Berlin – von der Schwulenberatung, die dort auch ein Büro hat. 69 Wohnungen gibt es insgesamt; diejenigen, die Geld haben, bezahlen mehr und finanzieren damit die anderen mit, die nicht so viel aufbringen können. Der Andrang ist riesig. Zum Thema
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen