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der schwerpunkt

Mission: Es geht um Ansprache. Und so eine Ansprache ist einem vielleicht willkommener, wenn man gerade mit den schweren Themen zu tun und sich mit Leid und Tod auseinanderzusetzen hat. Aber auch schon lange vor den letzten Dingen mag man sich manchmal fragen, wie man sich zurechtfinden soll in einer oft als verwirrend wahrgenommenen Welt. Fragen, auf die es eine Antwort geben soll. Unter dem Motto „Gott spricht in Bremen“ findet gerade in der Stadt an der Weser eine Kampagne von evangelikalen Gruppen statt, um „möglichst viele Leute mit Gott in Kontakt zu bringen“, wie es seitens der Veranstalter heißt. Besonders Menschen, die Ermutigung oder Orientierung wünschen oder für eine neue spirituelle Erfahrung aufgeschlossen sind, sollen dabei angesprochen werden. Das Versprechen: Nie mehr alleine sein, weil dann doch Gott bei einem sei. Man müsse nur beten, warten, vertrauen… Zum Thema

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen