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ddpler retten sich selbst

MÜNCHEN taz ■ Fast alle Mitarbeiter der Nachrichtenagentur ddp verzichten nächstes Jahr auf ihr 13. Monatsgehalt. Im Gegenzug schloss die Geschäftsführung bis Ende 2003 betriebsbedingte Kündigungen aus, wie Betriebsratschef Wolfgang Leifheit der taz sagte. Auch das Landesbüro Südwest, über dessen Schließung spekuliert wurde, sei vorerst nicht gefährdet. Zugleich befürwortete die Betriebsversammlung den Einstieg einer Mitarbeiterbeteiligungsfirma als Mitgesellschafter der ddp. Wie genau diese Beteiligung aussehen soll, soll noch geklärt werden. Seit kurzem gehört der defizitäre ddp wieder zu 100 Prozent der ProSiebenSat.1 AG. OLIVER HINZ

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen