das wetter:
Isolde
Wahnfried mochte nimmer. Isolde war ihm abhandengekommen, weil Isolde mochte auch nimmer. Übergesetzt hatte sie in helllichter Finsternis, begleitet von ihren holden Proxys. Die hehren Vermittlerinnen zwischen Dies und Das und Styx und Hades umflossen und umschifften neun Mal im höhergelegenen Teil des Teutoburger Waldes die ihnen sich darbietenden, vielgestaltigen Grenzen jeglicher Leiblichkeit. Vorbei am Tecklenburger Land schifften die holden Proxys, in ihrer Mitte Isolde, bis weit hinein nach Horn-Bad Meinberg im Südosten schifften sie. Osning ward einst ihr Herrscher geheißen, doch Isolde hatte es zum dritten Zwiemond im Ernting vollbracht, ihn kleinzukriegen für immerdar. Wahnfried schlug sich dann im Heere Osnings nach dessen Verscheiden an die Wendeling-Position, das imponierte Isolde. Genutzt hat es Wahnfried nix.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen