das wetter:
Leichter Fall
Doktor Grosen hatte das perfekte Verbrechen geplant. Doch dann trat er am Tatort in einen offenen Eimer mit Farbe, der neben der Leiche stand. Kommissar Mulke musste nur noch der weißen Spur folgen. Doktor Grosen aber bestritt die Tat vehement. Die Fußabdrücke seien bei einem Kunstprojekt entstanden, überhaupt sei er kein Mörder, sondern promovierter Pomologe, und als Obstkundler verabscheue er Gewalttaten abgrundtief. Den toten Doktor Warstett kenne er kaum, seine Arbeiten zur Goldparmäne seien ohne jeden wissenschaftlichen Wert, würden von der Fachwelt ignoriert, auch wenn sie äußerst ärgerliche Falschinformationen verbreiteten, die ihn bis zur Weißglut reizten, sodass er durchaus geneigt sei, Warstett ins Jenseits zu befördern. Und das sei nun also Kunst?, fragte Kommissar Mulke spitzfindig und ließ die Handschellen klicken. Fall gelöst.
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