das osternotgedicht von bernd penners: Der Eierdieb
Das Huhn legt auch vorm Osterfest
stets frische Eier in sein Nest.
Und wenn sie dann der Hase mopst,
mit Kiepe durch die Gegend hopst,
sich mit der Beute dicketut –
bewahrt die Henne ruhig Blut.
Sie ist noch nicht einmal gekränkt,
pickt Korn um Korn und denkt: „Geschenkt!
Wenn er den roten Teppich will,
soll er ihn haben – ich halt still.
Was stört es einen großen Geist,
wenn ihn ein Mümmelmann bescheißt!“
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