: „blub“ soll das SEZ übernehmen
Das Sport- und Erholungszentrum (SEZ) an der Landsberger Allee 77 in Friedrichshain wird voraussichtlich ein Spaßbad. Wie die Berliner Morgenpost berichtet, hat sich der Senat darauf verständigt, daß der Betreiber des „blub“ in Neukölln das SEZ übernehmen soll. Der „blub“- Betreiber habe das günstigste Investitionsangebot für die nächsten 15 Jahre gemacht. Über Vertragsdetails werde noch verhandelt. Sicher sei lediglich, daß ein Erbbau-Pachtvertrag geschlossen wird. Nach Angaben der Zeitung fährt das SEZ derzeit einen Verlust von 4 Millionen Mark im Jahr ein. Der Sanierungsbedarf bewege sich zwischen 20 und 40 Millionen Mark.
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen