: betr.: Leserbriefe allgemein
betr.: Leserbriefe allgemein
Kann es sein, daß es den Briefen an die taz gelegentlich an etwas fehlt? Zu lang, zu ... ja, vielleicht ist es das: zu sehr LehrerInnenbriefe als LeserInnenbriefe. Nein, nicht etwa der Krachbumm-Stil des Spiegel (Kohl? Hilfe! Da hilft nur auswandern!“) wird hier eingeklagt, eher der gefühlvolle Charme, mit dem sich Herbert Hiller aus Deggendorf unter dem Titel „Tod in Italien“ (zur Meldung: Singvogeljagd in Italien eröffnet) an die Süddeutsche Zeitung wandte:
„Es ist wieder soweit, daß unsere gefiederten Freunde nach Italien in den Tod fliegen. Das Frühjahr und den Sommer über haben sie uns viel Freude bereitet. Ihr Gesang am Morgen, der letzte Ruf am Abend, alles vorbei. Netze, Fallen und Tod. Könnten sie nur hierbleiben. Ade meine Kleinen, die Italiener warten.“
Ach schriebe Herr Hiller seine Briefe doch auch an die taz. Norbert Thomma, Berlin
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen