piwik no script img

■ beiseiteMenschheit

Der Kontext ist gewaltig, die Musik eher kleinteilig, und das Konzept deutet auf die üblichen zornigen Männer hin: die Frankfurter Techno-Noise-Musiker Menschheit reden vom blutigen Kampf der Massen und genereller Feindvernichtung. Dazu benutzen sie Sample-Keyboards und Mail- Boxen, in denen das Quintett irgendwo zwischen The Thing und Spex operiert, „wie einer, der die Tränen der Mütter und Frauen gesehen hat, den Schmerz der Verstümmelung und die lebenslange Sehnsucht der Witwen und Waisen“. Uff, sprechen so nicht auch Laibach oder Otto Waalkes? Rätselhaft, wirr und deshalb reif für die Knitting-Factory. Heute abend um 22 Uhr im Friseur, Mauerstraße 3, Mitte.

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen