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antirassismus

Bundesweit Aktionen

Der Interkulturelle Rat und der Berliner Verein „Gesicht zeigen“ rufen bundesweit Schulen zu einer Aktionswoche auf, bei der Promis mit Schülern diskutieren. In Leipzig präsentiert Udo Lindenberg am 23. März zum sechsten Mal den „Rock gegen rechte Gewalt“.

Schon seit 1966 ist der 21. März der „UN-Tag zur Überwindung des Rassismus“. Hintergrund war das gewaltsame Ende einer Anti-Apartheid-Demonstration in Südafrika sechs Jahre zuvor. In Sharpeville nahe Johannesburg schossen Polizisten auf 30.000 friedliche Demonstranten, die gegen die rassistischen südafrikanischen Passgesetze protestierten. 69 Menschen wurden getötet, über 180 schwer verletzt. NAL

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen