: Zentralafrika: Den Haag ermittelt
DEN HAAG afp ■ Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) in Den Haag, Luis Moreno-Ocampo, hat Ermittlungen wegen Kriegsverbrechen in der Zentralafrikanischen Republik angekündigt. Dabei handele es sich hauptsächlich um Vergewaltigungen in den Jahren 2002 und 2003, erklärte er gestern in Den Haag. Einzelne Verdächtige nannte er nicht. Innerhalb von fünf Monaten seien mindestens 600 Menschen vergewaltigt worden. Die Vorfälle ereigneten sich während eines Konflikts zwischen dem damaligen Präsidenten Ange-Félix Patassé und Rebellen nach einem gescheiterten Putschversuch des heutigen Präsidenten François Bozizé im Oktober 2002.
Umverteilung gegen rechts
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen