piwik no script img

Zehn Jahre Aktives Museum

■ Akzeptanz des Vereins gewachsen

Das Aktive Museum Faschismus und Widerstand feierte am Sonntag zehnjähriges Bestehen. Im Beisein von Kultursenator Roloff-Momin brachten die Vereinsmitglieder an ihrer Geschäftsstelle in der Alten Schönhauser Straße 9–10 eine Gedenktafel an, die an die frühere Nutzung des Gebäudes als jüdische Kindervolksküche von 1914–17 erinnert. Der Verein versteht sich als Institution, die eine Auseinandersetzung mit der jüngsten deutschen Vergangenheit der Jahre 1933–45 sowie mit den neofaschistischen Erscheinungen der Gegenwart führen will. Die 1. Vorsitzende des Aktiven Museums, Christine Fischer-Defoy, verwies auf die gewachsene Akzeptanz des Vereins. Er habe sich von der „Gedenktafel-Guerilla“ zu einem ernstgenommenen Gesprächspartner entwickelt. ADN

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 30 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen