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ZWISCHEN DEINEM NAMEN UND MEINEM

ZWISCHEN DEINEM NAMEN UND MEINEM

gibt es eine Lippe, die die Gewohnheit des Nennens

abgelegt hat.

Zwischen der Einsamkeit und der Gesellschaft

gibt es eine Geste, die bei keinem anfängt und

bei allen aufhört.

Zwischen dem Leben und dem Tod

gibt es zertretene Pflanzen,

auf denen nie jemand lief.

Zwischen der Stimme, die ging, und der,

die kommen wird,

gibt es eine schweigsame Gestalt der Stimme,

wo alles aufrecht steht.

Zwischen dem Tisch und der Leere

gibt es eine Linie, die sowohl der Tisch als auch

die Leere ist,

wo das Gedicht kaum gehn kann.

Zwischen dem Gedanken und dem Blut

gibt es einen verhaltenen Blitz,

wo sich die Liebe auf einem Punkt hält.

Auf diesen Rändern

kann niemand lang bleiben,

aber auch Gott, der ein andrer Rand ist,

kann nicht lange Gott sein.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen