■ ZÄHNE: Weniger Amalgam
Dortmund (dpa) — Der Einsatz von Amalgam zur Kariesbehandlung soll eingeschränkt werden. Das Bundesgesundheitsamt will entsprechende „Orientierungshilfen“ für die Verwendung des quecksilberhaltigen, im Verdacht der Gesundheitsgefährdung stehenden Zahnfüllstoffes veröffentlichen. Man rate von Füllungen im Wurzelkanal, bei Frontzähnen und bei Backenzähnen ab. Generell gelte die Empfehlung, auf Amalgam bei Kleinkindern und bei Schwangeren zu verzichten. Laut AOK lassen sich rund die Hälfte der derzeitigen Amalgamfüllungen durch Kunststoffe oder Keramik ersetzen.
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