piwik no script img

Windenergie ins Netz

■ Versorger müssen Strom günstig abnehmen

Die Stromversorgungsunternehmen in Niedersachsen sind verpflichtet, von anderen erzeugten Strom aus Windenergie abzunehmen. Der Anschluß an das zentrale Versorgungsnetz muß so kostengünstig wie möglich erfolgen. Das hat das Wirtschaftsministerium mit den Stromversorgern der PreussenElektra und der Energieversorgung Weser-Ems (EWE) vereinbart. In Streitfälle wird die eigens geschaffene „Clearing-Stelle“ des Ministeriums eingeschaltet, sagte Staatssekretär Alfred Tacke (SPD) am Freitag vor der Landespressekonferenz in Hannover.

Im Streit zwischen dem Sozialministerium und der Bezirksregierung Weser-Ems um die Bewilligung einzelner Windenergieanlagen ist offenbar eine Lösung gefunden worden. Einzelanlagen seien möglich, wenn die betroffene Kommune einwilligt, sagte Ministeriumssprecher Thomas Steg. Allerdings haben sich nach seinen Worten bereits viele Kommunen in ihren Bauleitplanungen festgelegt, größere Windenergieparks zu bevorzugen. dpa

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen