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Ziemlich sicher hatte sich der Torhüter des FC Valencia – Giorgi Mamardashvili – vor dem Spiel gegen Real Madrid am Samstag die aktuelle Elfmeterstatistik der Königlichen reingezogen. Und die sieht zurzeit gar nicht gut aus: nur etwa zwei Drittel ihrer Strafstöße haben die Schützen Kylian Mbappé, Vinícius Júnior und Jude Bellingham in dieser Saison insgesamt verwandelt.

Diese Erkenntnis, ein wenig gesundes Selbstvertrauen und eventuell auch der Hang zu psychologischen Spielchen veranlassten den valencianischen Keeper wohl dazu, den Real-Madrid-Star Vinícius Júnior am Elfmeterpunkt zu einer Wette zu überreden. „Ich habe ihn gefragt, ob er um 50 Euro wetten will, und er hat Ja gesagt. Ich habe pariert und gewonnen“, erzählt der zu Recht gut gelaunte Georgier nach dem Spiel.

Der FC Valencia, zurzeit auf Liga-Platz 15, verhinderte nämlich mit Mamardashvilis Parade eine mögliche frühe Führung durch die „Madrileños“. Und gewinnt schließlich sogar das Auswärtsspiel mit 1:2. Auch der zwischenzeitliche Ausgleich zum 1:1 in der 50. Minute von Vinícius Júnior höchstpersönlich konnte dessen verpatzten Strafstoß nicht wiedergutmachen. Real Madrid bleibt somit in der Liga weiterhin auf Platz 2 hinter Barça.

Ganz verkraftet hat der brasilianische Stürmer die verlorene Wette offensichtlich nicht. Denn – so erfahren wir von Mamardashvili – bezahlt hat er seine 50 Euro noch nicht. Am Geld wird es bei den königlichen Gehältern sicherlich nicht liegen. Wohl eher am verletzten Ego. Doch wie sagt man so schön: Spielschulden sind Ehrenschulden. Ruth Fuentes

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