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Wettkampfstrecke Autobahn

■ Unfälle, Verletzte und Tote auf den Highways/ Lkw-Fahrer blockierten Grenze

Potsdam. Kurz vor Beginn der Sommerolympiade in Barcelona wurden die Autobahnen um Berlin am Wochenende erneut zu ausgedehnten Wettkampfstrecken. Den ersten Platz belegten Tausende von Autofahrern am Samstag auf der A10 zwischen Schwante, dem Dreieck Havelland bis nach Fehrbellin — mit sechzehn Kilometern bildeten sie den längsten Stau. Hohes Verkehrsaufkommen, eine Baustelle und Unfälle hätten den Erfolg der Aktion begünstigt, meldet die Polizei. Nur auf Platz drei kamen die Autonarren, die sich vor dem Dreieck Potsdam auf der A2 gesammelt hatten — die Schlange der Teilnehmer erreichte nur eine Länge von acht Kilometern. Auf derselben Autobahn vor dem Dreieck Werder schaffte es eine Gruppe auf zehn Kilometer. Vor dem Dreieck Werder kam es dabei zu einem Auffahrunfall, bei dem drei Menschen schwer verletzt wurden.

Verletzte gab es auch andernorts. Sieben Menschen wurden bei einem Aufprall auf einen polnischen Kleinbus auf der A10 verletzt. In Potsdam rammte am Sonnabend vormittag ein Taxifahrer mit seiner Droschke eine Straßenbahn. Der Taxifahrer wurde schwer verletzt, der Sachschaden mit insgesamt 40.000 Mark angegeben. Ein 37jähriger starb am Sonnabend abend auf der B2, nachdem er bei Michendorf zu schnell in eine Kurve gerast und dann gegen einen Straßenbaum geprallt war.

Am Grenzübergang Forst übten sich am Sonnabend vormittag etwa 150 Lkw-Fahrer im Blockieren. Mit einem sit-out protestierten sie gegen die schleppende Abfertigung auf polnischer Seite und machten dadurch jegliche Ein- und Ausreise unmöglich. Die Wartezeit für Lastkraftwagen betrug zu dieser Zeit rund 45 Stunden. diak

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