: Wer knallt wie doll?
Washington (dpa) – Nach sechs Jahrzehnten werden BiertrinkerInnen in den USA künftig auf der Dose oder Flasche lesen können, wie stark ihr Getränk ist. Das Oberste Gericht in Washington entschied am Mittwoch, daß ein seit 1933 geltendes Verbot, den Alkoholgehalt auf dem Etikett der Flaschen anzugeben, verfassungswidrig ist. Es verstoße gegen das „Grundrecht auf freie Rede“. Die Regelung war nach Aufhebung der Prohibition eingeführt worden, um einen Stärke-Wettstreit der US-Bierbrauer zu verhindern. 1987 war der Antrag einer amerikanischen Brauerei, die Vorschrift aufzuheben, von der Regierung abgelehnt worden. Daraufhin rief die Brauerei die Gerichte an.
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