■ Wehrmedizin: Geheime Bundeswehr
Berlin (taz) – Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) haben Zugang zum Kongreß für Wehrmedizin vom 5. bis 11. Juni in Augsburg verlangt. Den IPPNW sei mitgeteilt worden, daß der Kongreß nur für Bundeswehrangehörige zugänglich und „nicht öffentlich“ sei. Mit dieser Entscheidung stelle sich die Bundeswehr gegen das Prinzip offener Diskussion innerhalb der ärztlichen und wissenschaftlichen Öffentlichkeit. Die IPPNW fordern die Bundeswehrärzte auf, „keine Geheimwissenschaft zu betreiben“.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen