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Wehrhafte Bundesbahn

Europas größter Rangierbahnhof in Maschen, südlich von Hamburg, soll künftig besser gegen Gefahrgutunfälle gesichert werden. Das sieht ein Vergleich vor, den jetzt die Gemeinde Seevetal und die Bundesbahn vor dem Verwaltungsgericht Lüneburg geschlossen haben. Anlaß für ihren Gang zum Gericht war für die Gemeinde, daß allein im Jahr 1991 207 Feuerwehreinsätze auf den Gleisanlagen nötig waren. 152 dieser Einsätze galten Unfällen mit Gefahrgut.

Auf dem 280 Hektar großen Gelände in Maschen unterhält die Bundesbahn eine Wehr, die sich aus dem 1500 Personen zählenden Personal des Rangierbahnhofs rekrutiert — gegenwärtig 14 Freiwillige. Sie würden derzeit „bis an die Grenzen der körperlichen Leistungsfähigkeit“ eingesetzt, befand der vom Gericht bestellte Gutachter, Branddirektor Ralf-Lutz Glor von der Hamburger Feuerwehr. Er ist der Ansicht, daß mindestens 27 Mann nötig seien. Neun Wehrleute, davon fünf Profis, müßten rund um die Uhr bereitstehen, um im Notfall Lösch- und Rettungsfahrzeuge zu bedienen. dpa/taz

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