piwik no script img

Wehmut in Cannes: Morgen ist Schluß

Morgen endet das 48. Filmfestival von Cannes. Die Jury unter Vorsitz von Jeanne Moreau tagt an geheimem Ort und wird kurz vor 20 Uhr unter Buhrufen und Beifall des verbliebenen Publikums die Preise bekanntgeben. Wird's Theo Angelopoulos' „Der Blick des Odysseus“ oder die „Shanghai Triad“ des preisverwöhnten Chinesen Zhang Yimou oder Ken Loachs „Land and Freedom“? Ein Film kriegt die Goldene Palme ganz bestimmt nicht, wettet unsere Korrespondentin, nämlich ihr Lieblingsfilm „Kids“ von Larry Clark. Tagesthema Seite 3

Von oben nach unten: die Abschied nehmenden Stars Amanda Dono Hoe, Chiara Mastroianni und Gong Li

Fotos: Reuter; Montage: taz

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen