Was fehlt …: … Zehntausende Tulpen
Die Stadtbehörden von Tokio haben aus Bedenken wegen der Coronavirus-Pandemie Zehntausende Tulpen in voller Blüte in einem Park abgemäht. Dort waren Menschen trotz des verhängten Corona-Notstands zusammengekommen, um die Blumen zu bewundern; das machte es schwierig, den Abstand untereinander einzuhalten. Die Tulpen seien vom 14. bis 15. April abgeschnitten worden, sagte der Stadtbeamte Takahiro Kogo am Montag. Anschließend lagen rote und gelbe Blüten zerdrückt und verteilt auf dem Boden.
„Wir wünschen uns natürlich, dass viele Menschen unsere Blumen sehen, aber bei dieser Situation geht es jetzt um Menschenleben“, sagte Kogo. „Es war eine herzzerreißende Entscheidung, aber wir mussten es tun.“
Die Tulpen sind seit langem das Herzstück eines jährlichen Festivals auf dem Platz Sakura Furusato östlich von Tokio. Das Festival vom 1. bis 26. April zieht normalerweise rund 100.000 Menschen an. Nach der Erklärung des Notstands im April wurde es abgesagt. (dpa)
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