piwik no script img

Was fehlt …… die häßliche Hecke

Jetzt ist es passiert. Die Invasion der Hauptstadt hat begonnen. Berlin ächzt unter dem Joch des Buchsbaumzünslers (Cydalima perspectalis). Der fiese Falter aus Ostasien frisst ganze Bestände kahl. Das ist die schlechte Nachricht.

Zugleich ist genau das aber auch die gute: Uns wird künftig der Anblick von als Schwan oder Pudel rasierten Buchsbaumensembles erspart bleiben. Danke dafür.

Übrigens: Schon 1485 schrieb Leon Alberti, inspiriert von Plinius dem Jüngeren, in seinem Buch De re aedificatoria über den Buchsbaum als Gartenpflanze. Und „zünseln“ bedeutet mundartlich „flimmern oder flackern“. Wieder was gelernt. (taz/pl)

Links lesen, Rechts bekämpfen

Gerade jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt, braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit Polylux. Das Netzwerk engagiert sich seit 2018 gegen den Rechtsruck in Ostdeutschland und unterstützt Projekte, die sich für Demokratie und Toleranz einsetzen. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Noch bis zum 31. Oktober gehen 50 Prozent aller Einnahmen aus den Anmeldungen bei taz zahl ich an das Netzwerk gegen Rechts. In Zeiten wie diesen brauchen alle, die für eine offene Gesellschaft eintreten, unsere Unterstützung. Sind Sie dabei? Jetzt unterstützen

0 Kommentare

  • Noch keine Kommentare vorhanden.
    Starten Sie jetzt eine spannende Diskussion!