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Was fehlt …… echte Sternschnuppen

Schonmal ein dringendes Bedürfnis nach Sternschnuppen gehabt – aber es waren einfach keine da? Für dieses alltägliche Problem schafft ein japanisches Unternehmen jetzt Abhilfe: Ale (Astro Live Experience) hat einen Satelliten ins All geschossen, mit dem künstliche Sternschnuppen erzeugt werden können. Im Frühjahr 2020 soll der erste von Menschen gemachte Meteorschauer über Hiroshima niedergehen.

Im Innern des Satelliten befinden sich 400 kleine Kugeln, deren genaue chemische Zusammensetzung das Start-Up streng geheim hält. Die Kugeln reichen für 20 bis 30 bunte Meteorschauer und werden auf Bestellung gezündet. Jeder künstliche Stern leuchtet für mehrere Sekunden – und dies so hell, dass er sogar über Metropolen wie Tokio zu sehen sein soll.

Ale will seine Dienste allerdings nicht nur über dem Himmel Japans, sondern weltweit anbieten. Dafür soll Mitte des Jahres noch ein weiterer Satellit in den Orbit befördert werden. Wie teuer das künstliche Himmelsschauspiel für Kunden wird, ließ das Start-Up zunächst offen. (afp/max)

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