Was fehlt …: … das Feuer
Ein farbenprächtiger Sonnenuntergang hat einem Bewohner Hamburgs einen ordentlichen Schrecken eingejagt – und ihn umgehend zum Notruf bei der Feuerwehr bewogen. Der Mann vermutete am Dienstagabend hinter den feurig leuchtenden Wolken einen Dachstuhlbrand, wie ein Feuerwehrsprecher am Mittwoch mitteilte. In der Notrufzentrale habe man ihn jedoch schnell beruhigen können. Es komme immer wieder mal vor, dass Menschen die Abendsonne mit einem Brand verwechseln und die Einsatzkräfte alarmieren, teilte der Sprecher weiter mit.
Das Naturschauspiel sei jedoch nichts Ungewöhnliches gewesen, teilte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes mit. Da die Sonnenstrahlen am Abend einen besonders langen Weg zurücklegen müssen, sei das Licht im Vergleich zum Tag insgesamt rötlicher. In Kombination mit den tief stehenden Wolken ergebe das die besonders kräftige Farbgebung. Da sich die Wetterverhältnisse nun änderten, seien in den nächsten Tagen keine weiteren solcher Sonnenuntergänge zu erwarten. (dpa)
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen
meistkommentiert