Was fehlt ...: ... die flauschige Füllung
Sofakissen, Kopfkissen, Nackenkissen – mit denen kann man sich wunderbar verhauen. Federn, Schaumstoff, Rosshaar sorgen dafür, dass nix passiert. Stahlhelme jedoch, nein, die gehören in kein Kissen. Denn dann geschieht, was auf der diesjährigen Kissenschlacht an der Militärakademie in West Point im US-Bundesstaat New York geschah – man tut sich weh.
Blutig ging der traditionsreiche „Pillow Fight“ in diesem Jahr aus. Wie die New York Times unter Berufung auf die Leitung der Kadettenanstalt berichtete, gab es bei dem eigentlich als Spaßaktion gedachten Event der Erstklässler 30 Verletzte. Einige Schüler hatten harte Objekte, wie eben Stahlhelme, in den Kissen versteckt, mit denen sie aufeinander einprügelten.
Das Ergebnis: 24 Gehirnerschütterungen, ein gebrochenes Bein, mehrere ausgekugelte Schultern und weitere Verletzungen. In sozialen Medien waren Videos und Fotos von der mit aller Härte ausgefochtenen Schlacht zu sehen. West Point kündigte Ermittlungen an, disziplinarische Maßnahmen wurden zunächst jedoch nicht ergriffen, und die Tradition soll aufrecht erhalten werden. Allerdings ohne Stahlhelme. (afp/taz/chs)
Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen
meistkommentiert