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Warnung vor Sonne

■ „Göttinger Appell“ / CDU: Weniger Kohlestrom

Angesichts der „dramatisch fortschreitenden Zerstörung der Ozonschicht“ haben 19 Umwelt- und Naturschutzverbände und die Grünen in einem „Göttinger Appell“ ein sofortiges, umfassendes Verbot der Produktion und Anwendung des Treibgases und Kühlmittels FCKW gefordert. In dem am Donnerstag in Göttingen veröffentlichten Papier verlangen die Unterzeichner auch eine konsequente Einschränkung des Flugverkehrs. Fliegen sollte teurer, Kurzstreckenflüge unter tausend Kilometern sollten verboten werden. Der Ausstoß von Stickoxiden verstärke die Wirkung des „Ozonkillers“ FCKW. Zwischen dem 5. April und dem 1. Mai soll mit bundesweiten Aktionen auf das FCKW-Problem hingewiesen werden.

Niedersachsens Sozialminister Walter Hiller (SPD) warnte vor übertriebenen Sönnenbädern im Urlaub. Auch häufige Solarienbesuche erhöhten die Strahlenbelastung unnötig. Die normale tägliche Sonneneinwirkungen spiele hingegen kaum eine Rolle, zumal der größte Teil des Körpers mit Kleidung bedeckt sei.

Die Unterzeichner des „Göttinger Appells“ fordern die Bundesregierung auf, die Forderungen auch innerhalb der EG und auf internationaler Ebene durchzusetzen. Es müsse vermieden werden, daß in manchen Ländern, wie etwa in China und Indien, die Produktion von ozonschädigenden Stoffen erst richtig begonnen werde.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Kurt-Dieter Grill mahnte einen sparsameren statt unverantwortlich hohen Energieverbrauch an. dpa

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