: Wahlstreit in Äquatorialguinea
MALABO afp/taz ■ Der Präsident von Äquatorialguinea hat die Präsidentschaftswahl vom Sonntag gewonnen. Teodoro Obiang Nguema erhielt nach ersten Angaben 90 bis 95 Prozent der Stimmen. In zahlreichen Wahlkreisen bekam er den offiziellen Ergebnissen zufolge 100 Prozent. Eine Überraschung war das nicht, sind doch 158.000 der 215.000 eingeschriebenen Wähler des Landes Mitglieder der Regierungspartei PDGE. Obiangs vier Gegenkandidaten sprachen von Betrug und zogen sich noch am Wahltag komplett vom Wahlprozess zurück. Die oppositionelle „Konvergenz für Soziale Demokratie“ (CPDS) kritisierte, dass viele Wähler zur öffentlichen Stimmabgabe angehalten waren. „Ich wusste, dass es Fälschungen geben würde, aber ich hätte nie gedacht, dass sie so weit gehen würden,“ sagte CPDS-Kandidat Celestino Bacale.
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