piwik no script img

■ WaffenSiemens bleibt allein

München (dpa) – Die geplante engere Wehrtechnik-Zusammenarbeit der Siemens AG mit der Daimler-Benz Aerospace AG kommt nicht zustande. „Die in letzter Zeit mit verschiedenen Interessenten geführten Gespräche wurden jetzt eingestellt“, heißt es in der offiziellen Mitteilung des Elektrokonzerns. Zu den anderen möglichen Kooperationspartnern gehörten General Electric Co in Großbritannien und Thomson CSF in Frankreich. „Es haben sich keine Ansatzpunkte für neue Partnerschaften oder Joint-ventures in diesem Gebiet ergeben“, sagte ein Firmensprecher. Siemens habe deshalb beschlossen, sein Engagement auf dem Gebiet der Verteidigungselektronik in der bisherigen Form unvermindert fortzusetzen. „Wir schreiben schwarze Zahlen“, sagt der Sprecher. Die Wehrtechnik trug im letzten Geschäftsjahr 1,4 Milliarden Mark zum Konzernumsatz von 84,6 Milliarden Mark bei.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen