■ Waffen für Irak: Chile-Connection
LOndon (AFP) – Eine chilenische Firma hat nach einem Bericht der Wochenzeitung Observer die britischen Waffenlieferungen in den Irak koordiniert. Die Londoner Vertretung der „Cardoen International Marketing“ (CIMSA), einer Tochtergesellschaft der „Industrias Cardoen“ des chilenischen Waffenfabrikanten Carlos Cardoen, habe die Waffengeschäfte abgewickelt, berichtete die Zeitung gestern unter Berufung auf US-Ermittler. Im Zusammenhang mit den Waffengeschäften stehe auch der rätselhafte Tod des britischen Journalisten Jonathan Moyle, der 1990 in Chile tot aufgefunden worden war.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen