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■ WAHLEN IN SCHLESWIG-HOLSTEIN UND BADEN-WÜRTTEMBERGRechtsradikaler Marsch in die Parlamente

Berlin (taz) — Die Rechtsradikalen werden sowohl im Stuttgarter als auch im Kieler Landtag einmarschieren. Hochrechnungen prognostizierten 11,4 Prozent für die „Republikaner“ in Baden-Württemberg; in Schleswig- Holstein machten rund 6,4 Prozent der WählerInnen ihr Kreuzchen bei der DVU. Wahlforscher ermittelten, daß sie vor allem von jungen Männern auf die Abgeordnetensessel gehievt wurden. In Baden-Württemberg sackte Erwin Teufels CDU von der absoluten Mehrheit um über 9 auf 39,2 Prozent ab. Ob der sozialdemokratische Kanzlerkandidat Björn Engholm im nördlichsten Bundesland nach Verlusten von über 8 Prozent weiter ohne Koalitionspartner reagieren kann, hing gestern abend vom noch offenen Ergebnis der Grünen ab: sie pendelten um die 5 Prozent. VertreterInnen aller Parteien reagierten wütend bis schockiert auf das Abschneiden der Rechten, für das sie aber durch die Thematisierung des Asylrechts im Wahlkampf selbst mit verantwortlich sind. SEITEN 2 UND 3

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