: Vom Berg bis ins Glas
Wein Fair’n Green wird nun auch in Österreich aktiv. Der Verein zertifiziert nachhaltige Betriebe
Das Nachhaltigkeitssystem Fair’n Green, zu dem 30 Weingüter in Deutschland und Frankreich gehören, wird nun auch in Österreich aktiv. Zwei österreichische Weingüter haben sich dem System angeschlossen. Das Fair’n-Green-Siegel versteht sich als ein ganzheitliches und detailliertes System für nachhaltigen Weinbau, das sowohl Umweltkriterien als auch wirtschaftliche und gesellschaftliche Kriterien umfasst. Berücksichtigt werden unter anderem das Lohnniveau der Erntehelfer sowie der Energie- und Ressourceneinsatz beim Weinanbau. Im Rahmen des Zertifizierungsprozesses wird jeder Betrieb anhand eines detaillierten Kriterienkatalogs auditiert und vor Ort von neutralen Gutachtern begutachtet. Die Weingüter verpflichten sich, ihre Nachhaltigkeitsbilanz fortwährend zu verbessern. Zu diesem Zweck wird jährlich ein Prüfbericht zur Nachhaltigkeit des Betriebs sowie eine Ökobilanz erstellt und die CO2-Emissionen berechnet. Der Standard wendet sich an Weingüter im Haupterwerb sowie Kellereien und andere Trauben verarbeitende Betriebe. Das Siegel wird vom Verein Fair and Green e. V. vergeben, der seinen Sitz in Bonn hat.
www.fair-and-green.com
Umverteilung gegen rechts
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen