: Viele Tote nach Erdbeben in Mittelitalien
Katastrophe Beben trifft abgelegene Bergregion. Mehrere Dörfer sind in großen Teilen zerstört, mindestens 73 Menschen sterben
rtr/taz | Bei einem schweren Erdbeben in Mittelitalien sind mindestens 73 Menschen ums Leben gekommen. In der Bergregion wurden am Mittwoch noch etliche Menschen unter den Trümmern vermisst, Tausende verloren ihr Dach über dem Kopf. „Drei Viertel der Stadt sind nicht mehr da“, beschrieb der Bürgermeister von Amatrice, Sergio Pirozzi, die Verwüstung. Auch das Krankenhaus wurde schwer beschädigt, Patienten wurden auf die Straße gebracht. Die Bewohner gruben mit bloßen Händen im Schutt nach Verschütteten, bevor die ersten Rettungskräfte eintrafen. Ministerpräsident Matteo Renzo mobilisierte die Armee mit schwerem Gerät. Die italienische Zivilschutzbehörde erklärte, die Menschen in den zerstörten Orten würden in andere Teile Mittelitaliens gebracht oder vor Ort in Zelten untergebracht. Allein in Accumoli gingen die Behörden von 2.500 Obdachlosen aus. Als Soforthilfe stellte die Regierung 235 Millionen Euro bereit. In Rom verkürzte Papst Franziskus seine Audienz, um zu beten.
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