piwik no script img

Video im Freizi

■ Jugendmagazin für Offenen Kanal geplant

In Bremens Jugendfreizeitheimen können jetzt Video-Produktionen hergestellt werden. Gestern wurde der erste Video- Schnittplatz im Jugendfreizeitheim Friesenstraße eröffnet. In Kooperation mit der BRAS, dem Lidice-Haus, dem Offenen Kanal und der Hochschule Bremen hat sich der sogenannte „Medien- Pool“ entwickelt, dem acht weitere Jugendfreizeitheime angeschlossen sind. Die Studiotechnik hat VHS-Standardqualität im Wert von rund 30.000 Mark.

Eine zentrale Schnittstelle wurde notwendig, weil das Interesse der Jugendlichen an eigenen Videodokumentationen stark gewachsen ist. „Wir wollen nicht nur unsere Arbeit dokumentieren, sondern auch eigene kritische Filme drehen“, meinte Anton Wellmann (18 Jahre).

Eine erste Produktion dieser Art ist bereits mit dem Film „Paternoster-Surfing“ gelungen, der u.a. im Schlachthof zu sehen war. Künftiges Ziel ist ein fester Sendeplatz im Offen Kanal, ein Jugendmagazin wäre nicht schlecht. Übrigens steht die Nutzung der Kameras und der Schnittplätze allen Jugendlichen offen. Lou

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen